Zur Überprüfung der Luftdichtheit eines Gebäudes ist eine sog. Blower Door Messung sinnvoll und empfehlenswert. Für Passivhäuser ist sie zwingend erforderlich. Mit der Messung können Restleckagen in der Gebäudehülle festgestellt und ggf. noch nachgebessert werden. Der Test stellt eine der wenigen Möglichkeiten dar, kostengünstig die Bauqualität zu "messen". Eine Standardmessung im Einfamilienhaus mit Gebäudevorbereitung und Leckagesuche dauert etwa 4 bis 5 Stunden.
Durchführung: Für die Untersuchung wird ein Ventilator in eine Tür oder ein Fenster luftdicht eingebaut. Die Leckagesuche erfolgt dann bei 50 Pascal Unterdruck im Gebäude. Die Leckagen können mit der Hand, einem Strömungsmessgerät oder an unzugänglichen Stellen auch mit der Thermographie-Kamera lokalisiert werden. Bei der eigentlichen Messung werden mit dem Ventilator verschiedene Über- und Unterdruck-Verhältnisse eingestellt. Der jeweils geförderte Volumenstrom durch die Restleckagen kann so gemessen werden.

Ihr Vorteil

Vermeidung von: Bauschäden, Zugerscheinungen und Kaltluftseen
Bei Lüftungsanlagen: Voraussetzung für eine gesicherte, gerichtete Luftströmung
Ausführende Firmen: Erhöhte Ausführungssorgfalt bei der Erstellung der Gebäudehülle
EnEV-Berechnung: Bonuspunkte bei nachgewiesener Dichtheit

Unser Angebot:

Blower Door Messungen von der Standard-Messung über die Leckagedokumentation bis hin zur wissenschaftlichen Begleitung mit der Erstellung von Thermographien bei Unterdruckbedingungen.

Schematischer Messaufbau Leckagesuche Eingebaute Blower Door in einer Terrassentür